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pandorasquared » Allgemein, Methodentraining, PC » Methodentraining im Alltag, am PC und überall

Methodentraining im Alltag, am PC und überall

Vielleicht sollten die Referendariate nicht so offiziell und angekündigt statt finden, sondern viel mehr ohne Ankündigung als normale Vertretung daher kommen, damit die “Frischlinge” direkt den vollen Gegenwind bekommen. Zumindest zu meiner Zeit wurde immer vorher drauf hingeweisen, dass ein Referendar kommt und man sich bitte zu benehmen hatte. Außerdem saß der Fachlehrer oft dabei in den hinteren Reihen und so war immer schön Ruhe. Trügerisch, in meinen Augen. Das ist heute anders (allerdings auch von Bundesland zu Bundesland verschieden). Hier in Niedersachsen hospitiert man 3 Monate, bevor man 1 Jahr eigenverantwortlich unterrichtet. Der Gegenwind ist dann häufig größer, als wenn man “richtiger” Lehrer ist. Grund: Die Schüler wissen um die Abhängigkeit der Referendare von ihrem guten Willen… Problematischer ist die Lehrerausbildung: Im Studium kaum Praxisbezug, im Referendariat Erziehung zum Arschkriechen und überzogenes Methodentraining anstelle von alltagstauglichen Problembewältigungsstrategien. Aber es wird sich wenig ändern. In Punkto Schulpolitik wird seit 20 Jahren nur noch Raubbau betrieben, obwohl die Probleme schon lange bekannt sind. Raider wird auch dort demnächst Twix heißen, an den Missständen sich aber nichts ändern. Wo sind denn die SozPäd, die Förderkräfte, die Betreuer, die sich um die sozialen Belange kümmern. Hauptaufgabe der Lehrer sollte Lehre bleiben, ansonsten brauchen wir eine völlig andere Schule, die wir dann eher “Erziehungsanstalt” nennen sollten (die negative Konnotation ist beabsichtigt).

Geschrieben von admin

Veröffentlicht unter: Allgemein, Methodentraining, PC

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